1978

Produktions- und Absatzsteigerung trotz Konjunkturschwäche
Im Stahlwerk werden die Schmelzkapazität erhöht und umfangreiche Schallschutzinvestitionen durchgeführt. Im Zentrum der Investitionstätigkeit stehen Maßnahmen zur weiteren Steigerung des Qualitätsstandards, der Produktivitätssteigerung und der Energieeinsparung.
Entgegen der seit 1975 anhaltenden Rezession in der deutschen Stahlindustrie können die Edelstahlwerke Buderus die Rohstahlproduktion gegenüber dem Vorjahr um 5,4 Prozent auf 248.000 Tonnen steigern und damit noch das bisherige Rekordjahr 1974 um 9.900 Tonnen übertreffen. Der Absatz steigt gegenüber 1974 um 8.500 Tonnen auf 219.000 Tonnen. Mit 344,4 Millionen DM bleibt der Umsatz jedoch um 6,2 Millionen DM hinter dem Wert von 1974 zurück.
Das Grundkapital der Edelstahlwerke Buderus AG wird von 20 Millionen DM auf 32,5 Millionen DM erhöht. Die Kapitalerhöhung führt zu einer direkten Beteiligung der Friedrich Flick Industrieverwaltung KGaA an der Gesellschaft in Höhe von 12,5 Millionen DM.
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