1930


Abschluss des Ausbauprogramms und Fokussierung auf Spezialgebiete

Das im Jahre 1927 begonnene Ausbauprogramm kommt zum Abschluss.
In einem ersten Ausbauschritt war die Kapazität der beiden Siemens-Martin-Öfen auf jeweils 22 Tonnen erhöht worden. Anschließend wurde durch Erweiterungsinvestitionen und technische Verbesserungen auch im Walzwerk die Leistung gesteigert, ebenso im Hammerwerk und der Glüherei. Durch einen Ausbau der Bearbeitungswerkstatt, in der seit 1928 Schmiedestücke bis zu einem Einzelgewicht von rund 10 Tonnen bearbeitet werden können, gelang es, neue Absatzmärkte zu erschließen.

Im laufenden Jahr gehen die Stangenzieherei, die Drahtzieherei und das Kaltwalzwerk in Betrieb. Die damit auf Spezialgebieten eröffneten neuen Absatzmöglichkeiten mindern die Umsatz- und Erlösrückgänge, die mit der seit Herbst 1929 national und international sich ständig verschärfenden Wirtschaftskrise verbunden sind.
   
Bild: Werksgelände um 1930


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